Kunst am Bau

Werke ganz unterschiedlicher Künstler sind in das ARD-Hauptstadtstudio integriert. Ziel ist das Hinsehen derer, die hier arbeiten oder das Haus besuchen.

Hinsehen als Provokation, nicht als Schmuck, als Irritation, nicht als Bestätigung des Sehens - als Quelle der Kraft für den, der sich auf die Kunst einlässt.

Das ARD-Hauptstadtstudio als Produktionsstätte spiegelt in Hörfunk und Fernsehen die politische Auseinandersetzung wider. Dies geschieht unter höchster Anspannung. Die häufig strapazierende Konzentration auf Töne und Bilder bedarf eines Ausgleichs. Die Kunstwerke im Haus können dieses Bedürfnis nach Kontemplation befriedigen.

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Kunst am Bau

Werke von fünf Künstlerinnen und Künstlern

Die dauerhaft ausgestellten Kunstwerke der fünf Künstlerinnen und Künstler Dagmar Demming, Veronika Kellndorfer, Brigitte Kowanz, Thomas Locher und Egbert Mittelstädt wurden in das ARD-Hauptstadtstudio integriert, als das Gebäude von Manfred und Laurids Ortner bereits fertiggestellt war. Da es selbst als Kunstwerk zu verstehen ist, galt es umso mehr, die Installationen sensibel in das Haus einzufügen - ohne einen eigenen künstlerischen Standpunkt zu vernachlässigen.

Die jetzigen Kunstwerke schaffen Akzente in der großen Redaktionshalle, ohne den funktionalen Raum zu stören. Sie sind auf der Fensterfront an der Spreeuferseite angebracht, überhöhen die Zwischentür von der Eingangs- zur Redaktionshalle künstlerisch und treffen in den Konferenzräumen und Etagenfluren auf ihre Betrachter. Die Kunst nimmt so den Dialog mit der klaren Sprache der Architektur auf und bezieht sich auf die Aufgabe des ARD-Haupstadtstudios, Informationen zu transportieren.

© ARD-Hauptstadtstudio Berlin