Die Schnitträume

An den Schnittplätzen erstellen die Fernsehredakteure zusammen mit den Cuttern ihre Beiträge. Die so genannten Edit-Boxen sind mit modernster Technik ausgestattet.

Tonnachbearbeitung  Großansicht
Tonnachbearbeitung

Nicht alle Bilder, die die Kameras der ARD einfangen, können gesendet werden. In den Schnitträumen wird entschieden, was der Zuschauer auf dem Fernsehbildschirm sehen wird und welche Bilder nicht.

Nach dem Drehen bringen die Kameraleute das digital aufgenommene Bildmaterial mit, so dass es im Schnittraum schnell ins System übertragen und verarbeitet werden kann. Die Bearbeitung von Filmmaterial ist komplett vom analogen MAZ-Schnitt auf digitale Bearbeitungssysteme umgestellt. Die digitale Bearbeitung findet auf einem Videoserver statt, den die fachlich ausgebildeten Cutterinnen und Cutter bedienen. Der Journalist, der den Beitrag recherchiert und die Texte schreibt, sitzt in aller Regel ebenfalls im Schnittraum. So kann er dem Cutter Anweisungen zur Auswahl des Bildmaterials geben und die Reihenfolge der einzelnen Bildfolgen festlegen. Während der Cutter die Technik bedient und die Sequenzen aneinanderreiht, formuliert der Redakteur seinen Text.

Wenn die Bilder fertig geschnittenen Material und das Skript geschrieben ist, geht der Redakteur in die so genannte Tonnachbearbeitung. Dort nimmt er seinen Text auf. Die Ausspielung des fertigen Berichts zu den unterschiedlichen ARD-Anstalten oder in eine Live-Sendung verläuft über einen zweiten Videoserver.

Im ARD-Hauptstadtstudio sind insgesamt fünf Schnittplätze auf die dritte und fünfte Etage des Hauses verteilt.

© ARD-Hauptstadtstudio Berlin